Zukunftsfabrik Lausitz: Antworten auf den globalen Ressourcenhunger

Ein Großforschungszentrum für Wasser, Energie und Ernährung in der Lausitz vorgeschlagen.

Für die »Zukunftsfabrik Lausitz« haben sich die Fraunhofer-Gesellschaft, die Technischen Universitäten Dresden und Freiberg, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sowie die Hochschule Zittau/Görlitz zu einem Konsortium zusammengetan, das bereits über 40 Unterstützer aus Wirtschaft, Forschung, Verbänden und Lausitzer Kommunen gefunden hat. Das im Wettbewerb »Wissen schafft Perspektiven für die Region!« des BMBF unter Federführung von Fraunhofer eingereichte Konzept plädiert dafür, in der sächsischen Lausitz ein Großforschungszentrum »WE2T-Transfer – Zukunftsfabrik Lausitz – Forschungs- und Transferzentrum für Wasser-, Energie- und Ernährungstechnologien« mit 1500 direkten Arbeitsplätzen und 170 Millionen Euro Jahresbudget aufzubauen.

Ein starker Verbund aus sächsischen Wissenschaftseinrichtungen will mit zahlreichen Unterstützern aus der Wirtschaft und der Region in der neuen »Zukunftsfabrik Lausitz« bahnbrechende Lösungen für Herausforderungen finden, die auf der globalen Agenda stehen und auch im sächsischen Kohlerevier besonders sichtbar sind.

Die Projektpartner schlagen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Großforschungszentrum vor, in dem interdisziplinäre Teams moderne Technologien und Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im Realmaßstab kombinieren, um den Verbrauch von Wasser, Energie und Nutzflächen drastisch zu senken.

 

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